Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedichte
Ich stelle hier mal nen Thread on Air, wo Ihr Gedichte posten könnt oder einfach nur zu bereits geposteten Gedichten euren Kommentar abgeben könnt.
Ich schreibe selbst gerne Welche in meiner Freizeit und daher dachte ich mir, könnte man dazu mal nen Thema aufmachen :)
Viel Spaß beim Lesen und auch beim Posten
Liebe Grüße Patrick
So und hier auch gleich mal mein Erstes, welches ich hier on Stelle! :)
Schmerz
Er sitzt tief, will nicht vergehen
Kann ihn spüren, aber nicht sehen
Er ist da und macht mich schwach
Würde gern schlafen, doch bleibe wach
Will er mich warnen, mir etwas sagen?
Will ihn vertreiben, doch muss ihn ertragen
Nicht nur am Körper, nein auch in der Seele
Er hinterlässt Spuren, welche ich zähle
Mit tausend Nadeln sticht er zu
Egal was ich mache, er lässt keine Ruh
Kann mich nicht rühren, noch nicht einmal lachen
Will er mir mein Leben zur Hölle machen?
Ganz plötzlich geht er, eilt davon
Ich bin den Qualen noch einmal entkommen
Doch er kommt wieder und wird mich holen
Am Ende hat er mir das Leben gestohlen.
Ich erliege den Qualen, erliege dem Schmerz
Er nahm mir mein Leben, er brach mir das Herz
Hab noch versucht mich zu retten, in letzter Not
Doch ich habe verloren, denn ich bin tot
Erstellt am: 26.08.06
So, nach Rücksprache mit jemandem ganz Netten und Besonderen, stelle ich hier mal das nächst Gedicht On. (Dieser Jemand kann sich ja bei Bedarf hier nochmal dazu äußern:D )
War bis vor kurzem so etwas wie mein persönliches Meisterwerk!
Liebe Grüße Patrick
Hier isses:
Fragen des Lebens
Was verlangt das Leben von mir,
welches ich zu führen versuche?
Muss ich erfolgreich und ehrlich,
genügsam und freundlich
oder lediglich ich selbst sein.
Müsste ich es allen Recht machen,
um eine persönliche Zufriedenheit
zu erreichen? Wohl eher nicht.
Das wäre wohl zu schwierig,
also bin ich einfach ich selbst.
Wo werde ich hingehen, wenn alles vorbei ist
wenn der Tag X gekommen ist,
ich nenne ihn schlicht und einfach
den Tag der Ewigkeit.
Was wird nach mir geschehen,
wie geht es weiter, nach mir die Sintflut?
Es gibt keinen neuen Anfang,
sobald es zu Ende ist.
Nichts ist ewig und verbleibt,
nichts ist endlos. Mir ist bewusst,
die Zeit bleibt nicht stehen,
sie rennt unaufhörlich davon,
nichts hält sie auf, auch ich nicht.
Jede Sekunde zählt, ein Satz den Lance
Armstrong prägte. Ein Satz der
wahrhaftiger nicht sein könnte.
Der das Wesentliche im Leben widerspiegelt.
Jeden Moment genießen, so wie er ist,
bevor man irgendwann nicht mehr
in der Lage dazu ist.
Ist alles richtig was ich tue,
was denken Sie alle über mich?
Sind eigentlich all diese Fragen wichtig?
Dienen Sie der objektiven Sichtweise
um das Leben erfolgreich meistern zu können?
Oder ist es einfach nur wichtig,
sich selbst treu zu sein
und dies natürlich auch zu bleiben.
Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit
gegenüber Anderen und vor allem
gegenüber sich selbst, um mit sich selbst
und seinem Leben und Lieben im Reinen zu sein.
Was wäre der Mensch ohne die Gedanken,
welche im Allgemeinen als frei gelten?
Die Gedanken, welche ich niederschreibe,
mit denen ich versuche die verschiedensten
Fragen zu sortieren und zu beantworten.
Doch eine Antwort auf all Die zu finden,
worauf man sie sucht,ist unmöglich,
mir erscheint es so, ich könnte es wohl nicht.
Es ist wohl gut nicht alles zu wissen
und aufklären zu können.
Wäre es denn wichtig
dazu in der Lage zu sein oder es zu tun,
fast wie aus einem Zwang heraus?
Doch als zwingend kann ich es für mich
nicht bezeichnen,
auch wenn es für Viele wichtig erscheint.
Fehlerfrei zu sein oder gar nahezu perfekt,
ich halte es für unmöglich, selbst wenn
ich es bis hin zu einem gewissen Punkt
immer wieder versuche und doch teilweise
dabei scheitere, aber was solls.
Es gibt den Perfektionismus nur bei der
Sache die man bis ins kleinste Detail,
ausgefeilt und vollendet tut.
Ich weiß nicht, ob ich alles richtig mache,
aber ich denke alles richtig zu machen,
ist nicht wirklich möglich
und auch nicht immer korrekt.
Die Überlegungen des Lebens betreffend,
in der Form wie ich sie anstelle,
sind sie ausschlaggebend, fürs Leben?
Oder mache ich sie mir umsonst,
ohne einem festerem Hintergrund?
Auch dies bleibt für mich
unbeantwortet und doch denk ich darüber nach.
Es ist die Stille,
eine Art Ruhe vor dem Sturm
Sie raubt mir meine Kraft
und ich laufe vor Ihr davon
Ich kann gerade noch atmen,
die Luft entzieht sich Meiner.
Ich will nicht kapitulieren,
und das aufgeben, woran ich glaube.
Ich will dass es weitergeht,
dass der neue Tag anbricht
und eine weitere Sonne scheint.
Ich redete zuvor vom Glauben,
aber der Glaube woran?
Es ist der Glaube an die Liebe,
die Eine, die große Liebe.
Doch wo finde ich Sie,
wann bemerke ich, dass Sie es ist.
Es herrscht eine unheimliche Stille,
wenn etwas Schlimmes geschehen ist,
wenn das Buch welches das Leben schreibt
für eine besondere Person
geschlossen wurde.
Es ist eine grausame Stille,
auf die ich allzu gern verzichten würde.
Aber der Lauf des Lebens sieht es vor,
dass dies einmal geschieht.
Es ist hart zu wissen,
man verliert den Menschen
den man liebt.
Doch ist es nicht schlimmer,
nicht zu wissen,
wie man es verhindern könnte?
Könnte das Wissen darum
was geschehen wird
einem die Angst vor der Zukunft nehmen,
weil man sich dann
darauf vorbereiten kann?
Doch wenn man wüsste was geschieht,
würde das Leben dann nicht
langweilig werden?
Zufriedenheit, wo fängt sie an
und wo hört sie auf, sie ist
Ansichtssache, eine relative
Form des eigenen Lebensstandards.
Ob arm oder reich, vermögen
oder unvermögen
ist nicht wirklich von Bedeutung
solange man sich nur wohl fühlt.
Egal welche Frage, welche Antwort
was wann aus welchem Grunde geschieht.
Ob man es verhindern kann, oder machtlos
gegen die Geschehnisse ist.
Als grundlegend wichtig zu betrachten ist,
dass man das macht was man will,
so ist wie man es für richtig hält
und seinen eigenen Weg geht.
19, 20.01.06
Triinu4ever
31.03.2007, 14:00
So, hier ist die person auch schon! :p
Wooohooo! Also ich finds toll! Ich könnte sowas niiiieeee schreiben! Bekomst einen Daumen für! :p:D
Danke für die Blumen!!!:)
Ich habe das auch immer gedacht, sowas net zu können.
Habe früher nur Songtexte geschrieben, dann sagte jemand zu mir, schreib doch mal Gedichte, wenn schon deine Texte so gut sind!
Naja, ihr seht ja was draus wurde?!
Liebe Grüße Pat
P.S. probiere es doch einfach mal:D
Triinu4ever
31.03.2007, 14:13
Songtexte schreib ich auch nicht (mehr, hab mal einen geschrieben und das war mehr eine verzweiflungstat :D) Ich schreib lieber Geschichten :p
Na dann mal her damit, wir machen hier auch gerne nen Topic "Geschichten by Triinu4ever" auf:D
Naja, mir macht des einfach Spaß, deshalb mach ich das, und wer weiß, was daraus mal wird:rolleyes:
Hier mal das Nächste von mir, auch in Rücksprache mit dieser netten Person:D !!! Ihr könnt gern weiterhin eure Gedanken dazu äußern!!!
Zurückgelassen
„Es erscheint einem dunkler,
wenn ein Stern erloschen ist.
Als es einem vorkommen würde,
wenn er nie geleuchtet hätte“
Ich habe gesehen, wie er verglühte
und wusste sofort, ich werde etwas vermissen.
Noch immer weiß ich, wo er war,
der Stern der nun am Himmel fehlt.
Doch es erscheint mir, als würde er
noch immer mit den Anderen leuchten,
als wäre er bei mir, weil er weiß,
dass er mir fehlt – Ich mochte ihn!
Nicht nur ich, nein auch die Anderen
blicken zu der Stelle, wo er immer war.
An die Stelle, wo er vom Himmel stürzte
und als Sternschnuppe verglühte.
Vielleicht wird er bald vergessen sein,
aber sein Platz bleibt unbesetzt – bleibt leer.
Nein, er wird nicht zurückkehren, nur weil
ich es mir wünsche. – Nein er bleibt weg!
Das Einzige was er mir zurückgelassen hat,
ist die Erinnerung, wie stark er funkelte.
Diese Erinnerung wird nicht erlischen. – Oder etwa doch?
Ich hoffe nicht! – Ich hoffe, ich werde mich an ihn erinnern!
Der Stern strahlte in all seiner Kraft
und war ein Teil des Ganzen.
Selbst wenn er nur einer von vielen war,
so war er doch etwas Besonderes.
Er war mein Lieblingsstern – Ich vermisse Ihn!!!
Ich habe mal dieses Thema aus der Versenkung zurückgeholt.
Mein Neuestes Werk:
Das Nagen der Gedanken
Jeder Moment, ist ein Moment für sich,
jede Enttäuschung auch die Chance auf einen Neubeginn.
Doch Diese zu nutzen, die Chance
das fällt schwer, denn das Wissen um den Verlust
von Personen die man bisher nicht einmal gewann,
welche jedoch fest im Herzen eingeschlossen sind,
wenn auch ohne die Erwiderung durch Selbige,
ist schwer zu ertragen vor allem wenn man liebt.
Aufstehen, wenn es unmöglich scheint,
nicht liegen zu bleiben und auf Selbstheilung hoffen.
Die Zeit heilt alle Wunden, aber nur, wenn man dabei hilft
und diese Heilung zulässt, sie unterstützt.
„Das Glück bevorzugt den, der vorbereitet ist“
Betrachte ich es von diesem Standpunkt aus,
so muss ich wohl erkennen nicht vorbereitet gewesen zu sein.
Gedanken nagen an mir, würden mich zerfressen,
wenn ich mich dessen nicht erwehre.
Was soll ich tun?
Die Vergangenheit vergessen, ohne zu Verdrängen?!
Wie kann man etwas da gewesenes vergessen, wenn es doch ist.
Realität ist Wahrheit und die Wahrheit kann man nicht verdrängen,
man kann ihr nicht entfliehen.
Versuche es doch, Du wirst scheitern!
Was für den Moment bleibt ist eine Mischung aus
Enttäuschung, Freude, Leere und Ahnungslosigkeit.
Was fehlt ist eine Idee, der Plan oder viel mehr
das Wissen, was man tun kann.
Den Rat den ich suche, wo finde ich ihn,
wer kann ihn mir erteilen, wohlwissend, er ist der Richtige.
Was kann ich tun, wie viel Überzeugungskraft benötigt es,
damit ich meinem Ziel doch näher komme?!
Es schwindet das Bild ihres Anblickes aus meinem Gedächtnis,
ohne das ich es will.
Es liegt wohl an der mangelnden Konzentration, oder
der Gedankenlosigkeit, welche doch viel mehr ist als Solche.
Vielmehr ist Sie ein einziger Gedanke, ein Gedanke der mich fesselt.
Er lässt mich nicht weiter blicken, als bis zu diesem Punkt,
er lässt mich die Tatsache erblicken dass ich keinen Erfolg hatte.
Ich habe Sie nicht „gewonnen“, Sie ist nicht Mein.
Deshalb sitze ich hier gedankenversunken
und erneut Allein.
Patrick , 29.12.2007
Wow... ein Mann der Gedichte schreiben kann :eek:
Ich habe mit jetzt noch nicht alle durchgelesen, aber die ersten zwei gefallen mir schon sehr gut.
Du bist ein Talent in Gedichten schreiben. :congrats:
Dankeschön, aber zu irgendetwas muss ich ja Nutze sein, nech^^
vBulletin® v3.8.4, Copyright ©2000-2012, Jelsoft Enterprises Ltd.